Irgendwann so um 1998 stritten mehrere bierselige Kumpanen um ihre Ausdauerqualitäten. Und für einen derartigen Kraftakt bot sich zumindest im verbalen Schlagabtausch die Vielfältigkeit der Landschaft des Zittauer Gebirges und dem neu geschaffenen Erholungsgebiet um den Olbersdorfer See an. Demnach sollte demjenigen der Ru(h)m gebühren, welcher zuerst auf dem Hochwald angeschlagen hat, nachdem er den Olbersdorfer See durchquert und mit einem klapprigen Rad bis zum "Stern" am Jonsberg geeiert ist. So will es die Legende.
Stehende Ovationen für den Hauptwettkampf am Samstag und eine ziemlich "versemmelte" Kids-Challenge. Die "O-SEE", wie sie inzwischen von vielen liebevoll genannt wird, war geprägt von Gegensätzen und Extremen: Am Freitag ein brutales Unwetter, welches sämtliche Bemühungen, eine angemessene Eröffnung zu zelebrieren, im Wasser ersaufen ließ einerseits, Bilderbuchwetter am Samstag und Sonntag dagegen (Gott sei Dank) andererseits. Computerchaos am Freitag, nahezu reibungslose Abläufe am Samstag. Euphorie der Teilnehmer am Samstag und amoklaufende Eltern am Sonntag. Insgesamt würde ich der 2011er Veranstaltung wieder mal einen Meilensteincharakter zuschreiben. Das war ein Sportevent der Extraklasse und Volksfest zugleich. Außenstehende konnten nur staunen, was da abging am O-SEE. So z.B. der vielzitierte Mr. Dave Nicholas aus Hawaii, extra angereister managing director der XTERRA Global Tour, oder kürzer XTERRA Boss weltweit. In seinem, im Internet regelmäßig erscheinenden Race Report schreibt er: “The O-See organization is absolute first rate and this event was truly worthy of being called the European Championship”. Und das sagt einer, der seit 15 Jahren jährlich zig Rennen begleitet und kommentiert, Wir sind also mit unserer O-SEE Challenge ganz oben angekommen, wir - ein Haufen sportverrückter Enthusiasten.
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Die O-SEE CHALLENGE 2010 sollte einer Jubiläumsveranstaltung würdig sein und wurde daher so akribisch wie nie zuvor vorbereitet. Ein 3-tägiges Event mit Spitzen- und Breitensport, Unterhaltung , Partystimmung und für unsere Region beispielsloser Internationalität waren die Vorstellungen aller Beteiligten. Erstmals richtete das ORGTEAM eine Geschäftsstelle ein, um eine professionelle und kontinuierliche Vorbereitung des Events zu gewährleisten. Zusammen mit dem Outdoorland-Label wurde eine Sonderbroschüre gestaltet und und und. Die Resonanz auf die verstärkten Bemühungen war beachtlich: Mit Schließung des Online-Meldeportales lagen bereits ca. 700 Meldungen aus 21 Nationen vor. Die Prominenz der XTERRA-Szene war fast komplett gemeldet, der Managing Director der XTERRA GLOBAL TOUR Dave Nicholas aus Hawaii bereits angereist. Doch dann beendete eine Hochwasserkatastrophe in Ostsachsen von bisher ungekanntem Ausmaß abrupt alle Planungen: Aufgrund massiver Sicherheitsbedenken musste die O-SEE CHALLENGE 2010 abgesagt werden. Was dann folgte war für die Organisatoren und Athleten gleichermaßen ein Wechselbad der Gefühle: Riesenenttäuschung, Frust und Sorgen über den Fortbestand des geliebten Events einerseits, das Erfahren von Solidarität und weltweiter Sympathiebekundung andererseits, diese Erleben schweißte die O-SEE Family noch mehr zusammen. Und so gab es erstmalig in der Geschichte der O-SEE CHALLENGE eine öffentliche ORGTEAM-Versammlung, an der ca. 100 O-SEE Sympathisanten über die Zukunft des Events beratschlagten. Die Tendenz war klar – es geht weiter, jetzt erst recht. Damit dies möglich ist, verzichteten ca. 90 % der gemeldeten Starter auf Startgeldrückzahlungen, die Sponsoren hielten uns auch weiterhin die Treue. Und so rappelte man sich wieder hoch, verschickte tapfer die T-Shirts an die gemeldeten Starter, spendete einen Teil der Startgelder an die Stadt Zittau und die Gemeinde Olbersdorf für die Instandsetzung flutgeschädigter Wege im Gebirge und am O-SEE und organisierten Kleider- und Sachspendenaktionen für die, welche durch das Hochwasser alles verloren haben.  Außerdem wurde noch ein Projekt in Angriff genommen: Die Ausrichtung der XTERRA EM 2011. Die Bewerbung dafür hatte Erfolg, denn beim Treffen aller Europäischen XTERRA-Veranstalter am Genfer SEE vergab man die Ausrichtung an die O-SEE CHALLENGE bzw. an den XTERRA GERMANY. Und so sorgt selbst eine nicht stattgefundene O-SEE CHALLENGE für Furore.
Abschußstatement zur Challenge 2009 von Benno
„Kaum noch zu toppen“ sagen die einen überwältigt, „schon, schon aaaber...“ die anderen, meist Insider oder welche, die von der Materie was verstehen. Fakt ist aber, es war „The best Challenge ever“. Und das nicht nur wegen dem Super-Wetter. Klar, nach der Regen-Klatsche von 2008 waren alle hochmotiviert, endlich das volle Potenzial des Events zu aktivieren. Das ist gelungen. Dank Petrus konnte sich die O-SEE CHALLENGE 2009 in voller Blüte entfalten, dabei alle Rekorde brechend. 713 Athleten aus 17 Ländern ! Ein wahrhaft internationales Event, und das hier in unserem verträumten Eckchen. Ermöglicht hat diese rasante Entwicklung u.a. der Beitritt der O-SEE CHALLENGE zur Familie der großen XTERRA-Events der Welt. Gleichauf mit den nationalen Events in Frankreich, Tschechien, Italien, Öserreich, Neuseeland, USA etc. ! Es war eine Entscheidung, mit der wir lange gerungen haben, denn die XTERRA-Rennen sind neben dem hohen technischen und organisatorischen Standard, den wir als Veranstalter garantieren müssen mit zusätzlichen, für uns erheblichen Kosten verbunden (Lizenzgebühren, Preisgelder, erhöhter Werbeaufwand etc.). Aber ich bin sicher, dass es die richtige Entscheidung im Sinne des Events und im Sinne des Naturpark Zittauer Gebirge war. Nun sind hier andere gefragt, um auf den Zug aufzuspringen.
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Die O-SEE Challenge 2008 wird als „Regen-Challenge“ in unsere Geschichtsschreibung eingehen. Aber das war auch das einzig wirklich Negative, was es zu sagen gab. Für viele Athleten war es dabei sooo negativ nicht, sondern XTERRA pur. Wer gut durchgekommen ist, war im Ziel vollgepumpt mit Adrenalin, man muß nur die Bilder ansehen – spektakulär. Die heimlichen Helden waren aber für mich dieses Jahr die vielen Helfer, welche Samstag in Dauerregen und Kälte stundenlang an einer Stelle ausharrten und trotzdem immer freundlich und gut drauf waren oder die vielen Freunde, die am Donnerstag und Freitag O-SEE City für rund 48 Stunden erstehen ließen, dabei am Freitag Sturm und Regen trotzend.
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Der Präsident des Olympischen Komitees vergibt nach den Spielen immer Prädikate. Großer Jubel bricht aus, wenn es, wie in Sydney geschehen heißt: „The best games ever !“. Das würde ich vorbehaltlos auf die O-SEE Challenge 2007 übertragen:
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Was für ein Event am O-SEE ! Das Wetter tat sein übriges, um die O-SEE CHALLENGE 2006 in guter Erinnerung zu behalten: strahlender Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen (bei der Großwetterlage davor und danach hätte es durchaus auch Dauerregen, gepaart mit Windstärke 4 sein können). Ronny Dietz, der alte und neue Champ der O-SEE CHALLENGE und nebenbei noch Vizeeuropameister im Crosstriathlon beschrieb die O-SEE CHALLENGE 2006 auf seiner Internetseite als „hervorragend organisierten Wettkampf“.
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Da war er wieder – der kleine feine Quantitätssprung. Für Jeden sichtbar, der im vorigen Jahr auch dabei war. Die neue Qualität, das „EVENT" O-SEE-CHALLENGE hingegen war schon 2004 zu spüren. Doch verbunden mit den vielen Neuerungen voriges Jahr ging auch einiges schief, wobei nach heutiger Erkenntnis die damalige Zeitmessfirma mit dem Job ziemlich überfordert und die Wurzel des Übels war.
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Zahlreiche Veränderungen, Neuerungen, ein kolossaler Fehlstart bei den Staffeln und ein weiterer Schritt hin zum überregionalen EVENT prägen die O-SEE-CHALLENGE 2004. Optisch sichtbarster Ausdruck der vielen Neuerungen ist das neue Logo, der markante Schriftzug O-SEE-CHALLENGE in einem einprägsamen Schriftstil, kreiert von dem künstlerischen Multitalent - Rene Pech.
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O-SEE-CHALLENGE 2003 - bisher "the best ever"! Alles hat gepaßt: das Wetter, die Vorbereitung, Teilnehmerzahl, die Durchführung selbst - nebst einer gelungenen Siegerehrung. Erstmals wurden im Vorfeld der Veranstaltung Sponsoren für die Veranstaltung gewonnen, um den nun schon erheblichen materiellen/finanziellen Aufwand abfangen zu können. Weitere Premieren waren: der Aufbau eines Zielturmes durch die Fa. Gerüstbau - Kiessling, das zukünftige Wahrzeichen der CHALLENGE am Sandstrand Eröffnungsparty mit DJ URI am Freitag Rahmenprogramm am Samstag u.a. mit dem Test eines ersten Kindertriathlons. Splittung der Bike- und Laufstrecke in eine Kurz- und Originaldistanz. Weitere Abstufung der Altersklassen (insgesamt 8 !) Einführung einer Bergprämie auf dem Hochwaldgipfel. Abstellung der Fahrräder in speziell für MTB’s gefertigte Ständerroste. Wesentlich großzügigere und übersichtliche Gestaltung der Wechselzone, die Laufzonen werden mit Teppichen ausgelegt. Startnummern zur Befestigung an den Rädern und Laufdressen werden eingeführt. Siegerpokale aus Sandstein aus dem Hause Friebolin als weitere Besonderheit der CHALLENGE werden überreicht. Durchgängige Moderation der Veranstaltung 302 Teilnehmer, 104 Einzelstarter und 66 Staffeln haben den großen Erfolg der O-SEE-CHALLENGE 2003 perfekt gemacht. Allmählich spricht sich die CHALLENGE herum, zahlreiche Teilnehmer aus dem gesamten sächsischen Raum und Thüringen, Berlin und Bayern sind mit von der Partie und zeigten sich ganz angetan.
Nun, der Triathlon Jahrgang 2002, erstmals O-SEE-CHALLENGE genannt, war dann tatsächlich schon eine neue Qualität, der Aufwand und die Zahl der unterstützenden Freunde und Helfer allerdings auch. Wieder gab es eine Reihe von Neuigkeiten: Die Veranstaltung bekam eine eigene Internetseite www.o-see-challenge.de Die Radstrecke wurde nochmals geändert und auf 30km verlängert, Die Laufstrecke wurde auf 8km verlängert, Altersklassen wurden eingeführt (allerdings nur 2), Der PSV Zittau übernahm mit seinen Kampfrichtern die professionelle Zeitnahme, Die Veranstaltung begann schon Samstag mit einem kleinem Strandfest, welches gegen 5:00 morgens endete (was einigen aber nicht so gut bekam). 160 Sportler folgten dem Ruf der CHALLENGE - ein großer Erfolg für die Veranstaltung - nicht zuletzt auch wegen dem Bilderbuchwetter. Dabei stellte der PSV Zittau mit insgesamt 21 Startern mit Abstand die meisten Heroen und Heroinnen. Die CHALLENGE hatte nun schon andeutungsweise einen Event - Charakter, was auch die beachtliche Zuschauerresonanz zeigte.
Der 2. O-See-Triathlon am 3.8.2001 war schon anders. Aus der "Mountainbike-EinbahnstraЯe" vom Olbersdorfer See zum Hochwald wurde ein Rundkurs mit zentraler Wechselzone am See. Und noch etwas war neu, nämlich die Einführung der Möglichkeit, den Wettkampf als Staffel zu absolvieren. Aber zwei Dinge blieben, und wurden somit zum Markenzeichen des O-See-Triathlons: die Überquerung des Olbersdorfer Sees und die Überschreitung des Hochwaldes, welcher mit seinen 749 m den Höhepunkt des Wettkampfes darstellt. Nur dass er von nun an mit dem Mountainbike erklommen werden musste. Die Teilnehmerzahl betrug nun schon 52, davon 27 Staffelteilnehmer. Das waren mehr als wir in unseren kühnsten Träumen erwartet hatten. Diese Resonanz brachte den damals noch kleinen Kreis der Organisatoren rund um den Wasser- und Surfsportvereins Zittau in ziemlichen Erwartungsdruck für 2002, dabei sollte bei aller Organisiererei ja alles auch noch ein bisschen Spaß machen.
Einige der Kumpanen vergaßen die Wette ganz schnell, andere nicht. Und die hüpften am 9.7.2000 bei trübem Sommerwetter in den Olbersdorfer See, um das Ganze mal zu testen. Wir nannten das den 1. (absolut inoffiziellen) Olbersdorfer See-Triathlon (O-See-Triathlon). Das waren damals ganze 5 Hanseln.
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