Orgteam Auftaktrunde und Kick-Off zum Nachhaltigkeitsprojekt

Mit einer gewissen Spannung wurde sie erwartet, die erste reguläre Orgteam-Runde für die O-SEE Challenge 2017.

IMG 4138 kleinErstmals nach der legendären „Krisensitzung“ 2010 nach der hochwasserbedingten Absage des Events nun also wieder eine Orgteam-Runde mit öffentlicher Beteiligung. Anlass für den Schritt in die Öffentlichkeit war das ebenfalls geplante Kick-Off des Projektes „Die O-SEE Challenge nachhaltiger gestalten“. Die Information über die studentische Arbeit zur Nachhaltigkeit von Sportveranstaltungen am Beispiel der O-SEE Challenge forcierte zu dem Renner unter den News auf der Website und FB. Das öffentliche Interesse an dem Thema ist augenscheinlich groß und so entschloss sich O-SEE Sports, das Kick-Off mit der ersten Orgteamrunde des Jahres zu verbinden und das Ganze öffentlich stattfinden zu lassen. Und erfreulicherweise sind zahlreiche Interessierte der Einladung gefolgt, um sich zum Stand der Vorbereitungen zu informieren und um beim Thema Nachhaltigkeit mitzudiskutieren.

IMG 4139 klein19.00 Uhr startet also am vergangenen Freitag die Versammlung im Vereinssaal der Gaststätte „Zur Weinau“. Dabei gehörte die erste Stunde Orgteam-Chef Benno, welcher den Stand der Vorbereitung darlegte, Neuerungen präsentierte (mehr dazu in nächster News) und das Team auf eine neue O-SEE Saison „einschwor“. Die Gäste, darunter OB Zenker und BM Förster, MdL Franziska Schubert und Stephan Meyer, Gemeinde- und Stadtratsvertreter von Zittau und Olbersdorf, Vertreter der kommunalen Eigenbetriebe, die Chefs der Stadtverwaltung und der IHK Zittau sowie einige Unternehmer der Region konnten sich so einen Eindruck über die Vielschichtigkeit der Vorbereitungen und das große Arbeitspensum, welches dahintersteckt, machen.  Teil 2 gehörte dann den beiden Studenten Toni Kern und Sabrina Menzinger und ihrer Präsentation. Die anschließende Diskussion zum Thema Nachhaltigkeit von Sport-Events zeigte, dass sich viele zum Thema bereits schon Gedanken gemacht haben und mit konkreten Vorschlägen aufwarteten.

Fazit des Abends:

  1. Die O-SEE Challenge kann sich durchaus als Vorreiter für „Green Championships“ in Deutschland profilieren und sollte dies auch tun. Die Akzeptanz dafür ist groß, der Aufwand ist es wert.
  2. Pragmatisches und konkretes Handeln vor Ort ist gefordert und gewünscht.  Die Beschränkung auf allgemein gehaltene Aktionen wie z.B. wie die Nutzung speziell gelabelter Ökotextilien werden eher nur als Alibiaktionismus für ökologisches Handeln  und daher skeptisch gesehen.
  3. Als wichtigsten ersten Schwerpunkt zur Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens sieht man das Thema Müllvermeidung, da auch das Erscheinungsbild des Events prägend. Konzepte zur Müllvermeidung durch clevere und durchdachte Mehrwegsysteme bei der Verwendung von Bechern und Geschirr, auch in Zusammenarbeit mit anderen Events wie der ZGL oder Ring on Fire scheint ein gangbarer Weg zu sein.
  4. Es soll zeitnah eine Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit gebildet werden, um die nächsten Schritte hin zu „Green Championships“ herauszuarbeiten. Die Abgeordnete der Bündnisgrünen im Landtag, Franziska Schubert hat sich bereiterklärt, ihre Erfahrungen einzubringen und in der AG mitzuwirken.

Alles in allem, eine richtig gute Veranstaltung in toller Atmosphäre: konstruktiv, sachlich – kurz äußerst angenehm. Dank an alle! Gern mal wieder, spätestens jedoch März 2018…